Gefastet wird schon immer, kann man meinen, denn viele alte Religionen schenken Fastenzeiten eine besondere Aufmerksamkeit. Doch nicht nur der Glaube kann durch das Fasten gestärkt werden, auch unser Körper erfährt eine Kräftigung, Entgiftung und Regeneration.
Den Ablauf des direkten Heilfastens kann man in vier Schritte einstufen.
Der Beginn der Fastenzeit erfordert ein oder zwei Tage der Vorbereitung, in denen der Körper behutsam auf die sinkende Nahrungsaufnahme eingestellt wird. An diesen Tagen sollte immer mehr auf Fleisch, Süßwaren und fetthaltige Nahrungsmittel verzichtet werden und nur noch sehr wenig gegessen werden. Die zweite Stufe bildet die Darmentleerung, das sog. Abführen. Dieses wird meist durch Einläufe oder Abführmittel realisiert.
Dann beginnt die eingentliche Fastenzeit, in der keine feste Nahrung aufgenommen wird, sondern ausschließlich Flüssigkeiten wie Tee, Molke, Obst-und Gemüsesäfte oder kohlensäurearmes Wasser. Es gibt verschieden Heilfasten-Kuren, in denen verschiedene Getränke bevorzugt werden.
Den letzten Schritt bildet das so genannten Fastenbrechen, in der der Körper langsam wieder an Nahrung gewöhnt wird. Meist wird hier mit einem Apfel begonnen.
Das Heilfasten hat einige positive Effekte. So sinkt zum Beispiel der Blutdruck, Herz und Kreislauf werden entlastet. Das Atmen kann dadurch leichter fallen. Es gibt sogar Belege, dass Fasten entzündliches Rheuma verbessert und das Immunsystem anregt.
Druch das Auflösen der Einweiß- und Fettreserven während der Fastenzeit kann man von einem Gewichtsverlust von rund 400g pro Tag ausgehen.
Trotzdem bleibt zu sagen, dass Fasten nur gesunden Personen empfohlen werden kann. Schwangere, Kinder, Diabetiker, Krebskranke oder andere chronisch Kranke, sollte davon abgeraten sein.
Mittwoch, Juli 08, 2009
Dienstag, Juni 16, 2009
Probiotika - Nutzen und Wirkung
Probiotika, probiotischer Joghurt, alles mögliche wird "probiotisch"...
Den neuesten Beitrag dazu habe ich hier veröffentlicht:
Was können Probiotika?
Den neuesten Beitrag dazu habe ich hier veröffentlicht:
Was können Probiotika?
Sonntag, Mai 31, 2009
Das Wassergeheimnis
Viele denken Wasser sei gleich Wasser. Weit gefehlt.
Im folgenden Beitrag geht es um die Qualität des Wassers - nicht nur um Reinheit:
Wasserverwirbelung, Umkehrosmose, Wasser-"Behandlung" - unter anderem nach Viktor Schauberger.
Hier werden nicht nur Fragen gestellt, sondern auch auch Antworten gegeben.
Im folgenden Beitrag geht es um die Qualität des Wassers - nicht nur um Reinheit:
Wasserverwirbelung, Umkehrosmose, Wasser-"Behandlung" - unter anderem nach Viktor Schauberger.
Hier werden nicht nur Fragen gestellt, sondern auch auch Antworten gegeben.
Montag, April 20, 2009
Gesundheitsrisiko Heilfasten?
Der Diätassistenz Sven David Müller (früher Sven David Müller-Nothmann) bringt sein neuestes Buch heraus:
Gesundheitsrisiko Heilfasten
Endlich wartete ich einmal auf Beweise, die hier in einem Buch umfangreich dargestellt werden könnten.
Stattdessen finden wir wieder Vernebelungen, unbelegte Behauptungen und Vergleiche, die nicht nur einen Krückstock brauchen, sondern einen Rollstuhl.
Leider bringt Herr Müller Fakten vor, die "an sich betrachtet" stimmen, aber die in der Gesamtheit leider falsch sind.
Beispiel: Wieder wird behauptet Fasten führe zu einer Übersäuerung. Wenn fasten nicht richtig "abgepuffert" wird, gleiten die fasten tatsächlich in eine Azidose mit den entsprechenden Beschwerden. Durch den langfristigen "Entschlackungsaspekt" wird aber eine chronische Übersäuerung abgebaut! Also genau das Gegenteil von dem was Herr Müller berichtet.
Im Prinzip beruhen diese "Verdrehungen" und Irreführungen genau auf den gleichen Behauptungen der Pressemeldungen, die Herr Müller regelmäßig durch die Presse jagt.
Leider werden diese meist ungeprüft aufgenommen und verbreitet.
Wieder einmal liefert Herr Müller keine Studien und keine Fakten.
Wie auch?
Denn die Beweise und Studien die das Heilfasten eindeutig unterstützen liegen ja auf dem Tisch, obwohl er auch hier wieder im Buch das Gegenteil behauptet.
Warum werden die wahren Fakten von Herrn Müller nicht zur Kenntnis genommen?
Ein Leser von mir recherchierte einmal folgendes:
Wer mehr lösen möchte - hier geht es zu meinem Blog Beitrag:
Heilfasten macht krank und tot
Gesundheitsrisiko Heilfasten
Endlich wartete ich einmal auf Beweise, die hier in einem Buch umfangreich dargestellt werden könnten.
Stattdessen finden wir wieder Vernebelungen, unbelegte Behauptungen und Vergleiche, die nicht nur einen Krückstock brauchen, sondern einen Rollstuhl.
Leider bringt Herr Müller Fakten vor, die "an sich betrachtet" stimmen, aber die in der Gesamtheit leider falsch sind.
Beispiel: Wieder wird behauptet Fasten führe zu einer Übersäuerung. Wenn fasten nicht richtig "abgepuffert" wird, gleiten die fasten tatsächlich in eine Azidose mit den entsprechenden Beschwerden. Durch den langfristigen "Entschlackungsaspekt" wird aber eine chronische Übersäuerung abgebaut! Also genau das Gegenteil von dem was Herr Müller berichtet.
Im Prinzip beruhen diese "Verdrehungen" und Irreführungen genau auf den gleichen Behauptungen der Pressemeldungen, die Herr Müller regelmäßig durch die Presse jagt.
Leider werden diese meist ungeprüft aufgenommen und verbreitet.
Wieder einmal liefert Herr Müller keine Studien und keine Fakten.
Wie auch?
Denn die Beweise und Studien die das Heilfasten eindeutig unterstützen liegen ja auf dem Tisch, obwohl er auch hier wieder im Buch das Gegenteil behauptet.
Warum werden die wahren Fakten von Herrn Müller nicht zur Kenntnis genommen?
Ein Leser von mir recherchierte einmal folgendes:
Aber Herr Müller-Nothmann kennt die Wissenschaft, und die hat ja wissenschaftliche Lösungen, also ist es richtiger Medikamente zu nehmen, als zu fasten. Und darum kämpft er gegen das Fasten.
Im Impressum
http://www.dkgd.de/index.php?option=com_content&task=view&id=13&Itemid=31
steht zu lesen:
1. Vorsitzender Sven-David Müller-Nothmann, Diätassistent/Diabetesberater DDG.
Dann schauen wir doch mal bei DDG nach.
Aha! Da gibt es Forschungspreise von Medikamentenherstellern Bayer AG Leverkusen € 10.000 (davon € 9.000 für Forschungsaufenthalt), Aventis Pharma Deutschland GmbH € 5.000 (für Auslandsaufenthalt), Berlin-Chemie € 15.000 und weitere
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/preise/Preise_der_DDG.php
Na, da ist ja nun völlig klar, dass es bei so viel Wissenschaftlichkeit für Herrn Müller-Nothmann nur eine Wahrheit geben kann: „Fasten ist Humbug!“ Und da für Herrn Müller-Nothmann Fasten Humbug ist, ist für Herrn Müller-Nothmann auch klar, dass man reichlich Zucker essen soll, Rohkost meiden und bei Krebs ja nicht seine Ernährung umstellen soll:
http://www.amazon.de/Moderne-Ern%C3%A4hrungsm%C3%A4rchen-Sven-David-M%C3%BCller-Nothmann/dp/customer-reviews/3899935241/ref=cm_cr_dp_synop?ie=UTF8&customer-reviews.sort%5Fby=-SubmissionDate&customer-reviews.start=1&qid=1201796227&sr=8-13#R3NNIXQVPPT3LQ
Zu der genannten Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätik, die dieses Buch empfiehlt, mit Mitgliedern aus Pharma und Industrie näheres in
de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_für_Ernährungsmedizin_und_Diätetik
Also wissen wir nun, was Herr Müller-Nothmann mit seinen Auftritten wirklich bewirken will!
Wer mehr lösen möchte - hier geht es zu meinem Blog Beitrag:
Heilfasten macht krank und tot
Freitag, März 13, 2009
Was ist das beste Wasser?
Folgende email erhielt ich von einer Leserin zum Thema Wasser:
Sie haben Recht. Ich habe noch keine endgültige Meinung zum Thema Wasser und habe auch noch nicht alles durchdrungen was auf dem Markt ist, obwohl ich mich schon seit 15 Jahren damit beschäftige.
Bis dahin empfehle ich erst mal Dinge, mit denen jeder was anfangen kann.
Vor allem der ph-Wert findet dabei Berücksichtigung.
Mineralien: da kann man ein Buch zu schreiben...
Und dann kommt der ganze Bereich der Energetisierung - Schauberger, Grander usw.
Auf Lauretana wurde ich erst sehr spät aufmerksam (letztes Jahr)... - die haben da auch noch ein paar Wiedersprüchlichkeiten, wie zum Beispiel ihre Plastikflaschen.
Ich habe auf meiner Festplatte bereits einen 10-seitigen Bericht: angefangen von den "normalen" Rückständen im Wasser, bis hin zu dessen Energetisierung.
In meiner Fastenanleitung steht immer noch das Heilwasser. Ich empfehle und teste gerade das Lauretana. Wenn dies gute Effekte zeigt, nehme ich es mit auf.
Eine Wasserviatlisation möchte ich schon lange installieren, konnte mich aber noch nicht auf eine Variante festlegen.
Ich faste derzeit (wie jedes Jahr) gerade wieder mit Ihrer Heilfasten-Anleitung. Dabei ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass sie in der "alten" Anleitung die Wässer Evian oder Volvic und irgendwann später lieber "Heilwässer" wie z. B. staatl. Fachinger empfohlen haben.
Evian und Volvic sind eher mineralstoffarm und alle sogenannten "Heilwässer" sind sehr mineralstoffhaltig. Ich bin schon seit langer Zeit ein Fan von Lauretana und Plose. Das sind sehr leichte Wässer also fast gänzlich ohne Mineralstoffe. Ihre Wasser-Empfehlungen in diesem letzten Newsletter widersprechen sich also: zum einen
empfehlen Sie staatl. Fachinger (sehr mineralstoffreich) und zum anderen Lauretana (nahezu mineralstofflos).
Mir drängt sich die Vermutung auf, dass Sie sich noch nicht so gründlich zum Thema Wasser und vor allem zu "Mineralstoffe im Wasser" informiert haben.
Drum habe ich Ihnen weiter unten mal einige empfehlenswerte Links zu diesem Thema zusammengetragen und bin mir sicher, dass Sie nach dem Studium dieser Seiten wohl kaum mehr stark mineralstoffhaltige Wässer empfehlen werden.
Ich trinke selbst keine Mineralwässer und auch kein Leitungswasser! Ich esse viel Obst und Rohkost. Ich trinke neben Lauretana und Plose (und daraus zubereitetem Tee) vor allem noch frisch gepresse Obst- und Gemüsesäfte. Das Wasser aus Obst und Gemüse ist das wichtigste und beste, dort liegen alle Mineralstoffe in organischer Form vor und können vollkommen vom Körper verwertet werden. Anorganische Mineralien (Mineralwässer und gekochtes Gemüse, denn bei spätestens 50°C wird alles anorganisch) können dahingegen nur schlecht - wenn überhaupt - verwertet werden, müssen abtransportiert/ausgeschieden werden und wenn der Körper das nicht mehr schafft, dann lagern sich diese ab. Die Folge ist "Verkalkung" im wahrsten Sinne des Wortes (Ateriosklerose, Gicht, Arthritis, etc.) Nahezu alle Erkrankungen
lassen sich auf "Verschlackung" und "Übersäuerung" zurückführen, wie sie ja selbst wissen und dazu tragen die anorganischen Mineralstoffe entscheidend bei.
Auf der Homepage von Lauretana findet man einige sehr interessante Berichte und Untersuchungen zum Download:
http://www.lauretana.de/expertiesen_main.php?a=4
Hervorzuheben wäre die "Bioelektronische Terrainanalyse nach Vincent" dazu später noch ein Link)
http://www.urquellwasser.eu/forschung/wasserbelebung/kalkschutz/wasser-unser-wichtigstes-lebensmittel/33100/
(Auf die Mineralien im Wasser wird im 2. Teil eingegangen)
(noch ein Artikel mit selber Aussage - wobei destilliertes Wasser
totes Wasser ist und vor dem Trinken meines Erachtens wieder
energetisiert werden muss)
Tabellen zu "hochohmigen Wasser"
Erläuterung: je mehr Mineralien im Wasser sind, desto größer ist die Leitfähigkeit (Mikrosiemens pro cm) und desto kleiner ist der Widerstand (Ohm) und somit desto schlechter ist es für die Gesundheit!
Tabelle: Tabelle inkl. Grenzwertentwicklung in Deutschland (eine Schande!!!):
Zu guter Letzt noch Genaueres zur Terrain-Analyse, worin auch etwas aufs Wasser eingegangen wird:
Literaturempfehlungen:
Wasser und Ihre Gesundheit, Chancen und Risiken
Wasser. Das größte Gesundheitsgeheimnis: Die schockierende Wahrheit über Wasser
Wasser & Salz, Urquell des Lebens. Über die heilenden Kräfte der Natur
Sie haben Recht. Ich habe noch keine endgültige Meinung zum Thema Wasser und habe auch noch nicht alles durchdrungen was auf dem Markt ist, obwohl ich mich schon seit 15 Jahren damit beschäftige.
Bis dahin empfehle ich erst mal Dinge, mit denen jeder was anfangen kann.
Vor allem der ph-Wert findet dabei Berücksichtigung.
Mineralien: da kann man ein Buch zu schreiben...
Und dann kommt der ganze Bereich der Energetisierung - Schauberger, Grander usw.
Auf Lauretana wurde ich erst sehr spät aufmerksam (letztes Jahr)... - die haben da auch noch ein paar Wiedersprüchlichkeiten, wie zum Beispiel ihre Plastikflaschen.
Ich habe auf meiner Festplatte bereits einen 10-seitigen Bericht: angefangen von den "normalen" Rückständen im Wasser, bis hin zu dessen Energetisierung.
In meiner Fastenanleitung steht immer noch das Heilwasser. Ich empfehle und teste gerade das Lauretana. Wenn dies gute Effekte zeigt, nehme ich es mit auf.
Eine Wasserviatlisation möchte ich schon lange installieren, konnte mich aber noch nicht auf eine Variante festlegen.
Samstag, Februar 28, 2009
Fasten und Entschlackung - Die Wahrheit!
Ich kann es schon nicht mehr lesen, was viele der "Experten" zum Thema fasten von sich geben.
Da lese ich:
Quelle:http://nachrichten.rp-online.de/article/wissen/Was-Heilfasten-bewirkt/30833
Ja, natürlich! Gifte reichern sich im menschlichen Körper genauso an, wie bei Tieren. Ich zitiere die Ärztezeitung ja nicht oft, aber bitte - hier nur ein Beispiel:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=31320
Weiter lese ich:
Liebe Leute! Fasten hat nichts mit Abnehmen zu tun. Wer deswegen fasten möchte, sollte sich das überlegen...
Und dann wieder das Thema Schlacke:
Keiner Betrachtung würdig ist aber anscheindend das, was sich im Zwischenzellraum abspielt: im Interstitium, Matrix, Bindegewebe...
Dort finden sich Stoffwechselendprodukte und Zelltrümmer, die eben nicht mehr abgebaut werden oder wurden.
Viellerlei Gründen führten dazu, dass es so ist. Fasten kann diese Produkte beseitigen.
Und genau aus diesem Grund, treten u.a. auch die Effekte zutage, die vom Heilfasten bekannt sind (wie im Artikel auch berichtet wird):
A)
B)
C)
Da lese ich:
Von "Entschlacken" halten Ernährungswissenschaftler nicht viel. Unser Körper scheidet Gifte automatisch aus.
Quelle:http://nachrichten.rp-online.de/article/wissen/Was-Heilfasten-bewirkt/30833
Ja, natürlich! Gifte reichern sich im menschlichen Körper genauso an, wie bei Tieren. Ich zitiere die Ärztezeitung ja nicht oft, aber bitte - hier nur ein Beispiel:
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltapotheker (AAU), Erlangen, vermutet, dass Frauen durch Anlagerungen von Holzschutzmitteln, Schwermetallen und anderen Chemikalien im Körper unfruchtbar werden können.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=31320
Weiter lese ich:
Ernährungswissenschaftler jedoch betonen immer wieder, dass nur dauerhaft Gewicht verlieren kann, wer sich mehr bewegt und seinen Speiseplan längerfristig auf kalorienärmere Mahlzeiten umstellt.
Liebe Leute! Fasten hat nichts mit Abnehmen zu tun. Wer deswegen fasten möchte, sollte sich das überlegen...
Und dann wieder das Thema Schlacke:
Auch die häufige Rede vom "Entschlacken" sehen sie skeptisch. "Im menschlichen Körper", so Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, "gibt es keine Ansammlung von Schlacken." Unverwertbare Stoffwechselprodukte scheide der Organismus vielmehr ständig über Haut, Niere, Darm oder Lunge aus.
Keiner Betrachtung würdig ist aber anscheindend das, was sich im Zwischenzellraum abspielt: im Interstitium, Matrix, Bindegewebe...
Dort finden sich Stoffwechselendprodukte und Zelltrümmer, die eben nicht mehr abgebaut werden oder wurden.
Viellerlei Gründen führten dazu, dass es so ist. Fasten kann diese Produkte beseitigen.
Und genau aus diesem Grund, treten u.a. auch die Effekte zutage, die vom Heilfasten bekannt sind (wie im Artikel auch berichtet wird):
A)
So könne es, wie Naturheilkunde-Experte Bernhard Uehleke von der Freien Universität Berlin erklärt, bei entzündlichen Erkrankungen wie Neurodermitis und Rheuma helfen, weil der Körpers physiologisch umgestimmt wird: "Er schaltet auf Bewältigungsstrategien um, die weniger zu schmerzhaften Entzündungen führen."
B)
In einer Doktorarbeit des Universitätsklinikums Jena an 36 Arthrose-Patienten führte ein 15-tägiges Heilfasten zu deutlichen Besserungen der Symptome, die eingeschränkten Gelenkfunktionen besserten sich, und die Schmerzen gingen zurück.
C)
Darüber hinaus stärkt Fasten das Immunsystem: Es vermehrt im Darm die für die Virusabwehr zuständigen Immunglobuline, und dieser Effekt lässt sich zum Teil auch noch drei Monate nach Beendigung einer Fastenkur nachweisen.
Dienstag, Januar 20, 2009
Schwermetallvergiftung
Diese email erhielt ich zum Thema Schwermetallvergiftung und zahlreichen Fragen:
Dies ist wirklich ein kniffliger Fall. Leider lese ich nichts dazu, WIE auf Quecksilber getestet wurde, sodass man mit Sicherheit sagen kann, dass die Methoden versagt haben...
Grundsätzlich sollte meiner Erfahrung nach erst eine Schwermetallausleitung stattfinden, bevor man mit dem Heilfasten beginnt.
Herr Daunderer und Herr Klinghardt sind auf diesem Gebiet sehr versiert. Wenn deren Methoden nicht greifen - dann ergeben sich viele Fragen, warum dies so ist.
Diese Frage sollte geklärt werden.
Heilfasten (so wie ich es beschreibe) berücksichtigt eine geringgradige Schwermetallbelastung - wie diese viele Menschen haben. Durch bestimmte Maßnahmen soll auch eine Ausleitung und Entgiftung gewährleistet werden.
In diesem speziellen Fall dürfte dies aber sicher nicht ausreichen.
Sehr geehrter Herr Gräber,
im Internet habe ich Ihre Informationen zum Heilfasten gelesen. Bei mir liegt eine schwere Amalgamvergiftung vor, sämtliche Zähne sind gezogen, der Kieferknochen wurde wegen tiefer Infiltration mit Schwermetallen, gefährlichen Bakterien und Eiter mehrfach ausgefräst.
Es besteht weiterhin eine hohe extra- und intrazelluläre Belastung sowie schwere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, bedingt durch Enzymdefekte (Quecksilber blockiert viele Enzyme; ein sog. DETOXplus Test beim Labor Antox in München ergab gravierende Störungen beider Entgiftungsphasen im Organismus: in Stufe I ultraschnelle Enzyme (dekompensiert), in Stufe II zu langsame Enzyme. Es gibt Hinweise darauf, daß die Enzyme in ihrem Genbereich defekt sind (sog. Genpolymorphismen), die entweder schon vor der Vergiftung bestanden oder durch Erbgutveränderungen, hervorgerufen durch die Quecksilberintoxikation, bedingt sind.
Vielfältige Entgiftungsbemühungen nach Dr. Dr. med. Daunderer, München sowie Dr. Klinghardt verlaufen nun seit ca. 8 Jahren ständig im Sande. Der Körper ist nicht in der Lage, die Gifte auszuscheiden, auch nicht mit massiver Unterstützung durch Ausleitungsmittel wie u.a. solche,die bei Ihnen beschrieben sind.
Meine letzte Hoffnung ist nun das Heilfasten. Ich habe es vor der Vergiftung schon mehrfach mit großem Erfolg praktiziert, aber seit der Vergiftung klappt auch dieses nicht mehr. Es bedeutet für den Körper immer wieder großen Stress, sodaß ich nach wenigen Tagen aufgeben muß. Vielleicht mache ich etwas falsch.
Auf Ihrer Internetseite haben Sie zwei Stichworte zum Thema "Schwermetalle": zum Einen bei "Darmpilz Candida Albicans". Wenn man dort den Unterpunkt "Schwermetalle (Quecksilber-Amalgam) ausleiten und Entgiftung" anklickt, wird man am Schluß für weitere Informationen zu Ihrer "Schritt-für-Schritt-Heilfasten-Anleitung" geführt.
(...)
In Ihrer Stichwortliste findet sich weiter unten unter "Häufige Fragen und Probleme beim Heilfasten" der Unterpunkt "Schwermetalle und Heilfasten - Entgiftung". Dort schreiben Sie, daß Sie sich z.Zt. mit diesem Thema noch weiter befassen und dazu noch eigene Ausarbeitungen erfolgen. Frage: Sind diese Ausarbeitungen, als Ergänzung zu Ihrer Heilfasten-Anleitung, erhältlich?
Seit nunmehr 8 Jahren befasse ich mich aufgrund schwerster persönlicher Betroffenheit mit dem Thema Schwermetallentgiftung. Ein wichtiges einschlägiges Buch zu dem Thema ist die Schrift von Dr. med. Joachim Mutter, Amalgam - Risiko für die Menschheit. Quecksilbervergiftungen richtig ausleiten. Fit für's Leben-Verlag in der NaturaViva Verlags Gmbh Weil der Stadt. Mir liegt die 2. Ausgabe von 2001 vor. Dort gibt es Hinweise zur Ausscheidung von Quecksilber und zur Ernährungstherapie, auch zum Heilfasten.
Ich zitiere aus dem Kapitel "Die eigentliche Entgiftung", Abschnitt "Goldschürfen mit Chlorella" auf S. 83f.: "Die Leber entgiftet etwa 90% des Quecksilbers und entsorgt es über die Galle in den Darm. Auch der Darm scheidet über die Schleimhaut aktiv Quecksilber aus. Über 90% des in den Körper gelangten Quecksilbers werden so über den Darm aus dem Blut entfernt. Allerdings wird das Quecksilber in den unteren Darmabschnitten wieder resorbiert und kommt dann mit dem Pfortaderblut wieder in die Leber, die erneut versucht, das Gift loszuwerden oder abzulagern."
Ich frage mich: Wenn Quecksilber zu 90% über den Darm (Stuhlgang) ausgeschieden wird, ist Heilfasten dann bei Schwermetallvergiftung kontraindiziert, weil beim Heilfasten durch fehlendes Essen die Stuhlausscheidung so gut wie fehlt bzw. enorm herabgesetzt ist?
In dem o.g. Buch heißt es in dem gleichen Kapitel "Die eigentliche Entgiftung" im Abschnitt "Mit Vorsicht zu handhabende Heilverfahren", Unterabschnitt "Fasten" auf S.119 weiter: "Erst nach Abschluss der gesamten medikamentösen Entgiftung kann das Heilfasten eingesetzt werden....
Der Organismus bekommt während des Fastens zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren, die er zum Entgiften der Schwermetalle benötigt.
Zusätzlich werden durch den Abbau des Fettgewebes vermehrt Schwermetalle frei.
Die Entgiftungsorgane sind überlastet und können die Giftstoffe nur noch ungenügend ausscheiden.Es kommt zu den typischen Fastenkrisen, die meist mit Kopfschmerzen, extremer Müdigkeit, schnellem Herzschlag, Schwindel usw. einher gehen.....
Grundsätzlich sollte mindestens einmal am Tag derr Stuhlgang erfolgen."
Die o.g. Probleme habe ich auch bei mir beobachtet, kombiniert mit außerordentlichem körperlichen und psychischen Stress. Jede Kleinigkeit, Aufregung, Ärger, Zeitdruck usw. führen sofort wieder zur (kompensatorischen) Essensaufnahme. Meine Frage: Wie kann das Heilfasten so modifiziert werden, daß:
a) regelmäßiger Stuhlgang möglich ist, um so weiter die Schwermetalle ausscheiden zu können
b) der Körper auch mit Heilfasten über die o.a. Mittel verfügt, die Schwermetalle zu entgiften zu können und
c) der beschriebene körperliche und psychische Stress vermieden wird?
Dies ist wirklich ein kniffliger Fall. Leider lese ich nichts dazu, WIE auf Quecksilber getestet wurde, sodass man mit Sicherheit sagen kann, dass die Methoden versagt haben...
Grundsätzlich sollte meiner Erfahrung nach erst eine Schwermetallausleitung stattfinden, bevor man mit dem Heilfasten beginnt.
Herr Daunderer und Herr Klinghardt sind auf diesem Gebiet sehr versiert. Wenn deren Methoden nicht greifen - dann ergeben sich viele Fragen, warum dies so ist.
Diese Frage sollte geklärt werden.
Heilfasten (so wie ich es beschreibe) berücksichtigt eine geringgradige Schwermetallbelastung - wie diese viele Menschen haben. Durch bestimmte Maßnahmen soll auch eine Ausleitung und Entgiftung gewährleistet werden.
In diesem speziellen Fall dürfte dies aber sicher nicht ausreichen.
Montag, Januar 19, 2009
Gesundheit pur durch Fastenwandern
Fastenwandern: In der Vorstellung vieler Menschen ist das eine enorme Strapaze. Wer sich schon einmal darauf eingelassen hat, sieht das fast immer anders - und zwar als Weg ins Glück. Kaum eine Tätigkeit hat eine derart positive Wirkung auf Körper und Seele. Kein Wunder, das die Angebote gemeinsamer Fastenwanderungen steigen. Und dass sie fast immer ausgebucht sind.
Wandern hat – im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten – so gut wie keine negativen Auswirkungen auf den Körper. Voraussetzung: Man übertreibt es nicht. Wer sich als Übergewichtiger ohne Schonung die Berge hinauf hetzt und quält, kann sich auch beim Wandern schaden.
Wer sich dagegen Zeit nimmt und die Warnsignale seines Körpers beachtet, kann bedenkenlos wandern – auch und gerade beim Fasten. Das trainiert den ganzen Körper: Es sorgt für ein leistungsfähiges Herz, eine optimale Versorgung mit Sauerstoff, eine geregelte Verdauung und eine verbesserte Durchblutung - und beugt durch die gute Nährstoffversorgung der Gelenke auch rheumatischen Erkrankungen vor. Der Körper wird entgiftet, entschlackt und entsäuert; die allgemeine Konstitution gefördert.
Durch einen erhöhten Stoffwechsel werden Kalorien schneller verbrannt. Und besonders wichtig: Der Körper baut weniger Muskelmasse ab. Und dafür mehr Fett.
Was vielen Menschen beim Fasten suchen, gelingt in Kombination mit dem Wandern also noch viel besser. Das Resultat: Gesundheit pur.
Ein weiterer Vorteil: Der Abbau von Stress. Wer gemeinsam wandert, profitiert von der Gesellschaft Gleichgesinnter. Das stärkt. Ein gleichmäßiges Durchwandern schöner Landschaften wird von vielen Menschen auch als eine Art Meditation geschätzt. Es beruhigt, wirkt ausgleichend und lenkt von allen Sorgen und Nöten ab – auch von der Fixiertheit auf das Essen.
Wandern hat – im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten – so gut wie keine negativen Auswirkungen auf den Körper. Voraussetzung: Man übertreibt es nicht. Wer sich als Übergewichtiger ohne Schonung die Berge hinauf hetzt und quält, kann sich auch beim Wandern schaden.
Wer sich dagegen Zeit nimmt und die Warnsignale seines Körpers beachtet, kann bedenkenlos wandern – auch und gerade beim Fasten. Das trainiert den ganzen Körper: Es sorgt für ein leistungsfähiges Herz, eine optimale Versorgung mit Sauerstoff, eine geregelte Verdauung und eine verbesserte Durchblutung - und beugt durch die gute Nährstoffversorgung der Gelenke auch rheumatischen Erkrankungen vor. Der Körper wird entgiftet, entschlackt und entsäuert; die allgemeine Konstitution gefördert.
Durch einen erhöhten Stoffwechsel werden Kalorien schneller verbrannt. Und besonders wichtig: Der Körper baut weniger Muskelmasse ab. Und dafür mehr Fett.
Was vielen Menschen beim Fasten suchen, gelingt in Kombination mit dem Wandern also noch viel besser. Das Resultat: Gesundheit pur.
Ein weiterer Vorteil: Der Abbau von Stress. Wer gemeinsam wandert, profitiert von der Gesellschaft Gleichgesinnter. Das stärkt. Ein gleichmäßiges Durchwandern schöner Landschaften wird von vielen Menschen auch als eine Art Meditation geschätzt. Es beruhigt, wirkt ausgleichend und lenkt von allen Sorgen und Nöten ab – auch von der Fixiertheit auf das Essen.
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