Es gibt zahlreiche Experten (darunter auch Ärzte), die nach wie vor hartnäckig der Meinung sind, es gäbe im Körper keine "Schlacke". Und auch die Presse nimmt sich dieses Themas gerne öfter an. Mal werden "Anti-Schlacke-Rezepte" angeboten, ein anderes mal wird das wieder als "Unsinn" abgetan. Ich empfehle hierzu grundsätzlich einmal folgende Beiträge und Stellungnahmen zu lesen:
1. Die Bedeutung der Entschlackung und des Entschlackens für die Gesundheit
2. Was ist Entschlacken? - Eine Stellungnahme zu einem (absurden) Artikel in der Süddeutschen Zeitung.
3. Und auch in diesem Blog habe ich dazu schon Stellung genommen: Fasten und Entschlackung - Die Wahrheit!
Jeden Tag belasten wir unseren Körper einerseits mit verschiedensten Schadstoffen und Giften: Nahrungsmittelzusatzstoffe, Medikamente, Schadstoffe, Hormone, Schwermetalle, Alkohol und Nikotin und einiges mehr.
Zudem stören wir häufig das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers durch unsere Ernährung.
Alle diese Stoffe müssen vom Körper verarbeitet werden und im besten Fall sollten die Stoffwechselendprodukte ausgeschieden werden. Meist fallen jedoch zu viele Säuren und Schlacken an, die dann im Körper zwischengelagert werden müssen. Es verbleiben Rückstände (Schlacke) im Körper, die sich anfangs im Gewebe und in den Fettzellen ablagern, später auch in den Muskeln und Gelenken.
Die Konsequenzen jahrelanger "Ablagerungen" im Körper resultieren in diversen Krankheiten wie zum Beispiel Rheuma, Gicht und Arthrose. Andere Faktoren können diese Erkrankungen ebenfalls begünstigen. Es fällt mir schwer hier von Ursachen zu sprechen, denn: bei vielen Erkrankungen sind diese nicht zu benennen. Vielfach ist ein über Jahre fortschreitender Prozess - und wer will da schon behaupten, was die wirkliche Ursache war?
Aus der Erfahrung wissen wir aber, dass es hilfreich ist, um chronischen Krankheiten vorzubeugen, darauf zu achten, seinem Körper so wenige Schadstoffe wie möglich zu zuführen, für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu sorgen, sowie möglichst regelmäßig durch Heilfasten zu entschlacken.
Eine professionelle Anleitung ist besonders für Anfänger anzuraten. Beim Fasten muss sich der Körper nicht mit der Verdauung beschäftigen, er bildet weniger Magensäure und Verdauungssäfte. Der Körper bekommt dadurch die Möglichkeit zur Selbstreinigung und scheidet die Schlacke die sich im Laufe der Zeit angelagert hat aus.
Heilfasten und Fasten
Informationen zum Heilfasten, gesunder Ernährung und wichtigen Nachrichten für Ihre Gesundheit.
Mittwoch, Februar 15, 2012
Dienstag, November 08, 2011
Heilfasten nach Buchinger
Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte Otto Buchinger die heilsame Wirkung des Fastens, als er sich 1919 aufgrund einer chronischen Gelenkerkrankung einer dreiwöchigen Fastenkur unterzog.
Vom Erfolg dieser Behandlungsmethode beeindruckt, entwickelte der Mediziner seine noch heute angewandte Form des Heilfastens. Buchinger erkannte, dass zum Beispiel das reine Wasserfasten für Kranke nicht optimal ist. Daher ist Heilfasten nach Buchinger eher eine Art niederkalorische Trinkdiät mit Gemüsesäften und Gemüsebrühen, die zwischen zehn und vierzig Tagen dauert und bei der natürlich auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin verzichtet wird. Geist, Körper und Seele spielen eine gleich große Rolle, so dass auch psychosomatische Erkrankungen positiv beeinflusst werden können.
Daher sind Ruhephasen, die mit Musik, Meditation oder Ruhe ausgefüllt werden, ebenso Bestandteil einer Kur nach Buchinger wie Bewegungsphasen. Bewegung an der frischen Luft reinigt die Schleimhäute, Haut und Lunge und trägt zur "Entgiftung" und "Entschlackung" des Körpers bei.
Die Entschlackung und Entgiftung ist eines der Hauptziele des Fastens und wird am ersten Fastentag durch die Gabe von Glaubersalz oder Einläufen angeregt. Vorher sollte die Ernährung während der so genannten Entlastungstage bereits auf leichte Kost umgestellt worden sein.
Trotz des Verzichts auf feste Nahrung kommt im Verlauf der Kur kein Hungergefühl auf, da dem Organismus durch Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe und reichlich Wasser alle wichtigen Nährstoffe zugeführt werden. Mit den eintretenden Veränderungen des Stoffwechsels wird die Leistungsfähigkeit gesteigert und die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin angeregt.
Das fehlende Hungergefühl, gute Laune und Energieschübe machen das Heilfasten zu einer angenehmen Alternative zu üblichen Diäten. Zugleich kann das Fasten als Einstieg zu einer Ernährungsumstellung genutzt werden. Vor allem das so genannte Fastenbrechen bietet hierzu die Gelegenheit.
An diesen Aufbautagen wird der Körper mithilfe von püriertem Obst oder Gemüse langsam wieder an feste Nahrung gewöhnt. Schon während der Kur machen sich physische und psychische Veränderungen bemerkbar.
Die Abwehrkräfte sind gestärkt, das Hautbild verfeinert und chronische Beschwerden wie Migräne, Gliederschmerzen oder Hauterkrankungen abgemildert oder sogar geheilt.
Ebenso können Gereiztheit und Lustlosigkeit verschwinden und der Fastende eine neue Lebensqualität erlangen. Eine regelmäßige Wiederholung der Kur wird empfohlen und erhält langfristig Gesundheit und Wohlbefinden.
Vom Erfolg dieser Behandlungsmethode beeindruckt, entwickelte der Mediziner seine noch heute angewandte Form des Heilfastens. Buchinger erkannte, dass zum Beispiel das reine Wasserfasten für Kranke nicht optimal ist. Daher ist Heilfasten nach Buchinger eher eine Art niederkalorische Trinkdiät mit Gemüsesäften und Gemüsebrühen, die zwischen zehn und vierzig Tagen dauert und bei der natürlich auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin verzichtet wird. Geist, Körper und Seele spielen eine gleich große Rolle, so dass auch psychosomatische Erkrankungen positiv beeinflusst werden können.
Daher sind Ruhephasen, die mit Musik, Meditation oder Ruhe ausgefüllt werden, ebenso Bestandteil einer Kur nach Buchinger wie Bewegungsphasen. Bewegung an der frischen Luft reinigt die Schleimhäute, Haut und Lunge und trägt zur "Entgiftung" und "Entschlackung" des Körpers bei.
Die Entschlackung und Entgiftung ist eines der Hauptziele des Fastens und wird am ersten Fastentag durch die Gabe von Glaubersalz oder Einläufen angeregt. Vorher sollte die Ernährung während der so genannten Entlastungstage bereits auf leichte Kost umgestellt worden sein.
Trotz des Verzichts auf feste Nahrung kommt im Verlauf der Kur kein Hungergefühl auf, da dem Organismus durch Obst- und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe und reichlich Wasser alle wichtigen Nährstoffe zugeführt werden. Mit den eintretenden Veränderungen des Stoffwechsels wird die Leistungsfähigkeit gesteigert und die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin angeregt.
Das fehlende Hungergefühl, gute Laune und Energieschübe machen das Heilfasten zu einer angenehmen Alternative zu üblichen Diäten. Zugleich kann das Fasten als Einstieg zu einer Ernährungsumstellung genutzt werden. Vor allem das so genannte Fastenbrechen bietet hierzu die Gelegenheit.
An diesen Aufbautagen wird der Körper mithilfe von püriertem Obst oder Gemüse langsam wieder an feste Nahrung gewöhnt. Schon während der Kur machen sich physische und psychische Veränderungen bemerkbar.
Die Abwehrkräfte sind gestärkt, das Hautbild verfeinert und chronische Beschwerden wie Migräne, Gliederschmerzen oder Hauterkrankungen abgemildert oder sogar geheilt.
Ebenso können Gereiztheit und Lustlosigkeit verschwinden und der Fastende eine neue Lebensqualität erlangen. Eine regelmäßige Wiederholung der Kur wird empfohlen und erhält langfristig Gesundheit und Wohlbefinden.
Freitag, September 23, 2011
Fasten bei Bluthochdruck
Als effektive Methode bei der Behandlung von zu hohem Blutdruck, hat sich das Heilfasten erwiesen.
Bei einer in Finnland durchgeführten Studie wurden Blutdruckwerte mit Hilfe von Wasser-Fasten wieder in den Normbereich gebracht. Dazu wurde mit zwei Fasten-Vorbereitungstagen begonnen, an denen nur Früchte und Gemüse erlaubt waren. Fast 14 Tage lang wurde nur Wasser getrunken, danach wurde innerhalb von 6 Tagen die Nahrungsaufnahme in Form von fettarmen, natriumarmen, pflanzlichen Produkten langsam gesteigert.
Ca. 82% der Probanden hatten am Ende der Studie Ihren Blutdruck auf Normalwerte gesenkt, und haben das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, drastisch reduziert. Diese Methode ist effektiv und nebenwirkungsarm, im Gegensatz zur medikamentösen Behandlung, welche den Körper durch chemische Substanzen, welche abgebaut und ausgeschieden werden müssen, noch mehr belasten. Werden die Medikamente nicht regelmäßig genommen, schwankt der Blutdruck oder befindet sich im Grenzbereich, ist die Gefahr, an einem Herzinfarkt zu sterben immer noch sehr groß.
Fastenkuren und Absetzen der Medikamente auf eigene Faust können gefährlich sein, und sollten darum immer von erfahrenen Ärzten oder Heilpraktikern begleitet werden.
Bei einer in Finnland durchgeführten Studie wurden Blutdruckwerte mit Hilfe von Wasser-Fasten wieder in den Normbereich gebracht. Dazu wurde mit zwei Fasten-Vorbereitungstagen begonnen, an denen nur Früchte und Gemüse erlaubt waren. Fast 14 Tage lang wurde nur Wasser getrunken, danach wurde innerhalb von 6 Tagen die Nahrungsaufnahme in Form von fettarmen, natriumarmen, pflanzlichen Produkten langsam gesteigert.
Ca. 82% der Probanden hatten am Ende der Studie Ihren Blutdruck auf Normalwerte gesenkt, und haben das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, drastisch reduziert. Diese Methode ist effektiv und nebenwirkungsarm, im Gegensatz zur medikamentösen Behandlung, welche den Körper durch chemische Substanzen, welche abgebaut und ausgeschieden werden müssen, noch mehr belasten. Werden die Medikamente nicht regelmäßig genommen, schwankt der Blutdruck oder befindet sich im Grenzbereich, ist die Gefahr, an einem Herzinfarkt zu sterben immer noch sehr groß.
Fastenkuren und Absetzen der Medikamente auf eigene Faust können gefährlich sein, und sollten darum immer von erfahrenen Ärzten oder Heilpraktikern begleitet werden.
Freitag, September 09, 2011
Muslime streiten über das Ende des Fastenmonats Ramadan
Eiene Fastenzeit kennt man in fast allen Religionen. Letzte Woche wurde der Fastenmonat Ramadan für alle Muslime beendet. Aber genau um dieses Ende ist in der islamischen Welt ein leidenschaftlicher Streit entbrannt, nämlich: Wann ist der diesjährige Fastenmonats Ramadan tatsächlich zu Ende gegangen?
Nach dem Koran kann der Ramadan dann mit einem großen Fest abgeschlossen werden, wenn der erste Schein des zunehmenden Mondes am Nachthimmel zu sehen ist. Genau über diesen Zeitpunkt gibt es seit letzter Woche heftige Auseinandersetzungen: Geistliche in Saudi-Arabien meinten, die ersten Mondstrahlen am vergangenen Montag mit dem Fernglas erkannt zu haben und riefen daraufhin das Ende des Fastenmonats aus.
Ganz anders sahen dies muslimische Astronome: Sie erklärten, es sei in dieser Nacht unmöglich gewesen, bereits den Neumond zu sehen. Es müsse eine Verwechslung mit Lichtstrahlen vorliegen, die ein anderer Planet ausgesandt habe.
Diese Diskussion verdankt ihre Heftigkeit wohl auch den Konflikten zwischen den verschiedenen muslimischen Glaubensrichtungen: Die schiitischen Muslime aus dem Iran sind Anhänger der Vorwürfe der Astronomen, während die sunnitischen Saudis meinen, dass die Beobachtung mit dem Fernglas korrekt gewesen sei.
Ebenso gehen die Meinungen über die korrekte Beendigung des Ramadan zwischen Traditionalisten und Reformern auseinander. Traditionalisten geben, in Anlehnung an den Propheten Mohammed der menschlichen Beobachtung des Mondes den Vorzug. Reformer dagegen propagieren wissenschaftliche Methoden, um exakt zu bestimmen, wann der neue Mond erscheint und der Fastenmonat korrekt beendet werden kann.
Samstag, April 23, 2011
Forsa Umfrage zum Fasten
Im Februar 2011 wurde im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse eine Umfrage zur Thematik des Fastens durchgeführt. Nur 16 Prozent der Befragten glaubten, dass einige Wochen des Fastens im Jahr gesundheitlich günstig seien, 44 Prozent negierten diese Auffassung. Der bei Fasten geübte Verzicht wurde insbesondere von jungen Männern mit geringen Schulabschlüssen als wenig hilfreich und nicht sinnvoll eingestuft.
Die Umfrageteilnehmer waren nicht ungeübt im Verzicht. Von den befragten Personen hatten schon 40 Prozent für eine gewisse Zeit auf ein Lebensmittel oder ein Genussmittel verzichtet. Allerdings stellten auch 29 Prozent der Befragten klar, dass sie niemals gefastet hätten und dies in Zukunft auch nicht beabsichtigten. In dieser Gruppe war der Anteil an Menschen aus den neuen Bundesländern und Menschen mit geringer Schulbildung besonders hoch.
Insgesamt zeigt die Befragung, dass gesundes Essen und eine bewusste Lebensführung von soziokulturellen Faktoren abhängig und geschlechtsspezifisch sind. Vereinfacht achten ältere Frauen, die eine gute Schulbildung haben, verstärkt auf ihre Gesundheit. Die Deutsch Angestellten-Krankenkasse sieht in dem Befragungsergebnis ein Indiz dafür, dass noch Informationsbedarf zu den Themen Fasten und Ernährung besteht...
Die Umfrageteilnehmer waren nicht ungeübt im Verzicht. Von den befragten Personen hatten schon 40 Prozent für eine gewisse Zeit auf ein Lebensmittel oder ein Genussmittel verzichtet. Allerdings stellten auch 29 Prozent der Befragten klar, dass sie niemals gefastet hätten und dies in Zukunft auch nicht beabsichtigten. In dieser Gruppe war der Anteil an Menschen aus den neuen Bundesländern und Menschen mit geringer Schulbildung besonders hoch.
Insgesamt zeigt die Befragung, dass gesundes Essen und eine bewusste Lebensführung von soziokulturellen Faktoren abhängig und geschlechtsspezifisch sind. Vereinfacht achten ältere Frauen, die eine gute Schulbildung haben, verstärkt auf ihre Gesundheit. Die Deutsch Angestellten-Krankenkasse sieht in dem Befragungsergebnis ein Indiz dafür, dass noch Informationsbedarf zu den Themen Fasten und Ernährung besteht...
Samstag, März 05, 2011
Beta-Glucan - Zwischen Volksmedizin und Functional Food
Beta-Glucan - Zwischen Volksmedizin und Functional Food
Was hat unser guter alter Haferschleim mit traditioneller chinesischer Medizin (TCM) zu tun? Und wann wird das allmorgendliche Müsli zu Functional Food?
Das Verbindungsglied zwischen allen Dreien ist Beta-Glucan, ein Bestandteil der löslichen Ballaststoffe des Hafers und zugleich auch Bestanteil der Zellwände von Pilzen und Hefen. Die positive Wirkung von Ballaststoffen auf den Verdauungsapparat ist seit langem bekannt. Als wasserlöslicher Faserstoffe entwickelt Beta-Glucan einen enorm Quellfähigkeit. Die verkürzte Darmpassage hat Auswirkung auf die Enzymaktivität und den Fettstoffwechsel.
Die spezielle Bedeutung und Wirksamkeit der Beta-Glucane wurde in den letzten Jahrzehnten intensiv erforscht. Beta-Glucan hat nachweislich einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerspiegel. In neueren Studien wird die Aktivierung des Immunsystems durch Beta-Glucan genauer beleuchtet.
Was genau passiert?
Beta-Glucan reduziert die Geschwindigkeit der Magenentleerung und verringert somit die Aufnahmegeschwindigkeit im Darm. LDL-Cholesterol bleibt auf einem niedrigen Serumspiegel, was einen positiven Effekt bezüglich Herzkreislauf-Erkrankungen mit sich bringt. Es konnte gezeigt werden, dass eine Anreicherung von Frühstückscerealien mit Beta-Glucan die Blutzuckerkurve abflachen kann. Glucose-Spitzen werden vermieden und damit der Insulinbedarf reduziert. Beta-Glucan aktiviert zudem die Makrophagen. Diese sogenannten „Fresszellen“ umschließen körperfremde Stoffe, darunter auch Bakterien und Viren“, und machen sie unschädlich. Das gesamte Immunsystem wird trainiert und dadurch gestärkt.
Die Menge macht´s
Die Wirkung von Beta-Glucan ist stark abhängig von der aufgenommenen Menge des Ballaststoffes. Dessen natürliches Vorkommen variiert stark. In einzelnen Hafersorten ist der Gehalt sehr unterschiedlich. Die Forschung versucht daher besonders Glucan-reiche Arten zu züchten. Aber auch die Anreicherung von Getreideprodukten zu sogenannten „Functional Foods“ ist üblich.
Mykotherapie, das Heilen mit Pilzen, hat in der Chinesischen Medizin eine Jahrtausende alte Tradition. Einige klangvolle Namen sind auch bei uns bekannt: Shiitake, Raishi, Maitake oder auch Auricularia polytricha (Mu-Err) werden in der TCM verwendet und dienen ebenfalls als Glucan-Lieferanten. Agaricus blazei murril (ABM), auch Mandelpilz genannt, stammt aus dem brasilianischen Regenwald. Er ist eine vergleichsweise neue Entdeckung, die heute kultiviert wird.
Viele dieser Pilze werden als Pulver in Kapseln angeboten oder auch als Extrakte in konzentrierter Form.
Beta-Glucan gewonnen aus Hefen findet sich auch als Nahrungsergänzungsmittel wieder. Häufig wird es mit Vitaminen und Mineralstoffen kombiniert und dient der Unterstützung des Immunsystems.
Was hat unser guter alter Haferschleim mit traditioneller chinesischer Medizin (TCM) zu tun? Und wann wird das allmorgendliche Müsli zu Functional Food?
Das Verbindungsglied zwischen allen Dreien ist Beta-Glucan, ein Bestandteil der löslichen Ballaststoffe des Hafers und zugleich auch Bestanteil der Zellwände von Pilzen und Hefen. Die positive Wirkung von Ballaststoffen auf den Verdauungsapparat ist seit langem bekannt. Als wasserlöslicher Faserstoffe entwickelt Beta-Glucan einen enorm Quellfähigkeit. Die verkürzte Darmpassage hat Auswirkung auf die Enzymaktivität und den Fettstoffwechsel.
Die spezielle Bedeutung und Wirksamkeit der Beta-Glucane wurde in den letzten Jahrzehnten intensiv erforscht. Beta-Glucan hat nachweislich einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerspiegel. In neueren Studien wird die Aktivierung des Immunsystems durch Beta-Glucan genauer beleuchtet.
Was genau passiert?
Beta-Glucan reduziert die Geschwindigkeit der Magenentleerung und verringert somit die Aufnahmegeschwindigkeit im Darm. LDL-Cholesterol bleibt auf einem niedrigen Serumspiegel, was einen positiven Effekt bezüglich Herzkreislauf-Erkrankungen mit sich bringt. Es konnte gezeigt werden, dass eine Anreicherung von Frühstückscerealien mit Beta-Glucan die Blutzuckerkurve abflachen kann. Glucose-Spitzen werden vermieden und damit der Insulinbedarf reduziert. Beta-Glucan aktiviert zudem die Makrophagen. Diese sogenannten „Fresszellen“ umschließen körperfremde Stoffe, darunter auch Bakterien und Viren“, und machen sie unschädlich. Das gesamte Immunsystem wird trainiert und dadurch gestärkt.
Die Menge macht´s
Die Wirkung von Beta-Glucan ist stark abhängig von der aufgenommenen Menge des Ballaststoffes. Dessen natürliches Vorkommen variiert stark. In einzelnen Hafersorten ist der Gehalt sehr unterschiedlich. Die Forschung versucht daher besonders Glucan-reiche Arten zu züchten. Aber auch die Anreicherung von Getreideprodukten zu sogenannten „Functional Foods“ ist üblich.
Mykotherapie, das Heilen mit Pilzen, hat in der Chinesischen Medizin eine Jahrtausende alte Tradition. Einige klangvolle Namen sind auch bei uns bekannt: Shiitake, Raishi, Maitake oder auch Auricularia polytricha (Mu-Err) werden in der TCM verwendet und dienen ebenfalls als Glucan-Lieferanten. Agaricus blazei murril (ABM), auch Mandelpilz genannt, stammt aus dem brasilianischen Regenwald. Er ist eine vergleichsweise neue Entdeckung, die heute kultiviert wird.
Viele dieser Pilze werden als Pulver in Kapseln angeboten oder auch als Extrakte in konzentrierter Form.
Beta-Glucan gewonnen aus Hefen findet sich auch als Nahrungsergänzungsmittel wieder. Häufig wird es mit Vitaminen und Mineralstoffen kombiniert und dient der Unterstützung des Immunsystems.
Montag, Januar 17, 2011
Entschlackung nach der Völlerei
Nach Weihnachten und der ganzen Völlerei steht das "Entschlacken" wieder hoch im Kurs.
Das Wort Entschlackung geht eng einher mit der Methode des (Heil-) Fastens. Beim Fasten scheidet der Körper überflüssige Produkte und Giftstoffe aus, wie es nach Meinung der Schulmedizin im Normalfall auch ohne Fasten passieren soll. Leider gibt es jedoch zahlreiche Krankheiten (z.B. die Gicht), bei denen der Körper die Giftstoffe nicht ausscheidet, sondern in Gelenken, Zellen oder anderweitig ablagert. Und dort setzt die Heilfastenkur an, die dem Körper hilft, sich selbst zu reinigen (zu entschlacken).
Die Entschlackung beginnt von selbst, wenn der Körper keine feste Nahrung mehr bekommt. Das Verdauungssystem hat weniger zu tun, muss weniger Magensäure produzieren und arbeiten lassen und kann so Giftstoffe („Schlacken“, stoffwechselschädigende Produkte, funktionsschwache bzw. funktionslose Eiweiße) abtransportieren und sich selbst reinigen.
Mit der Entschlackung einher geht die regelmäßige Darmreinigung, ohne die es zu Verstopfungen führen kann. Ein verstopfter, überlasteter Darm ist kein guter Begleiter. Deswegen sollte dieser in Folge der Entschlackungskur regelmäßig entleert werden. Dazu gibt es bestimmte Abführmittel, die jedoch nicht missbräuchlich angewendet werden dürfen. Danach sollte eine Aufbau beginnen - der sich im wesentlichen an der Ernährung, Heilpflanzen und bestimmten Vitalstoffen orientieren sollte.
Das Wort Entschlackung geht eng einher mit der Methode des (Heil-) Fastens. Beim Fasten scheidet der Körper überflüssige Produkte und Giftstoffe aus, wie es nach Meinung der Schulmedizin im Normalfall auch ohne Fasten passieren soll. Leider gibt es jedoch zahlreiche Krankheiten (z.B. die Gicht), bei denen der Körper die Giftstoffe nicht ausscheidet, sondern in Gelenken, Zellen oder anderweitig ablagert. Und dort setzt die Heilfastenkur an, die dem Körper hilft, sich selbst zu reinigen (zu entschlacken).
Die Entschlackung beginnt von selbst, wenn der Körper keine feste Nahrung mehr bekommt. Das Verdauungssystem hat weniger zu tun, muss weniger Magensäure produzieren und arbeiten lassen und kann so Giftstoffe („Schlacken“, stoffwechselschädigende Produkte, funktionsschwache bzw. funktionslose Eiweiße) abtransportieren und sich selbst reinigen.
Mit der Entschlackung einher geht die regelmäßige Darmreinigung, ohne die es zu Verstopfungen führen kann. Ein verstopfter, überlasteter Darm ist kein guter Begleiter. Deswegen sollte dieser in Folge der Entschlackungskur regelmäßig entleert werden. Dazu gibt es bestimmte Abführmittel, die jedoch nicht missbräuchlich angewendet werden dürfen. Danach sollte eine Aufbau beginnen - der sich im wesentlichen an der Ernährung, Heilpflanzen und bestimmten Vitalstoffen orientieren sollte.
Donnerstag, Dezember 02, 2010
Entschlackung beim Heilfasten?
Entschlackung beim Heilfasten?
Werden beim Fasten Schlacken abgebaut?
Jeder Körper nimmt im Laufe der Zeit eine Menge Schadstoffe in sich auf. Egal ob beim Atmen, Essen oder Trinken, der menschliche Organismus ist ein offenes System und muss daher geschützt und regeneriert werden.
Die Müllentsorger des Körpers sind die Leber und die Nieren. Doch oftmals sind diese schon dauerhaft damit beschäftigt Schadstoffe aus dem Essen und Trinken, insbesondere bei Alkohol abzubauen. Kommt dann auch noch täglich Nikotin und ungesundes fettreiches Essen dazu, dann sind sie bis zum Anschlag ausgelastet, wenn nicht sogar überlastet. Hierzu habe ich bereits mehrmals (auch in diesem Blog geschrieben: Fasten und Entschlackung oder hier: Entschlackung durch fasten)
Daher ist es wichtig den Körper mit eigenen Kräften zu entlasten, um ihn von der so genannten Schlack zu befreien. Schlacke ist nichts anderes als eine erhöhte Menge an bestimmten Stoffwechselprodukten im Körper, die dem Körper auf Dauer schaden können und somit ein Risikofaktor sind. Dazu zählen Triglyceride, Cholesterin, verschiedene Fettsäuren und Proteine - vor allem funktionsuntüchtige Eiweiße. Daher sollten diese Schlacken eliminiert und unschädlich gemacht werden.
Dies kann beispielsweise durch Fasten geschehen. Das Fasten führt zu einer Reinigung und Regeneration des Körpers und gleicht einem Frühjahrsputz.
Nach einer Fastenkur fühlt sich der Mensch wesentlich angenehmer, klarer und frischer - Fasten steigert das subjektive Wohlbefinden. Regelmäßiges Fasten führt dauerhaft dazu, dass sich einige Blutwerte normalisieren und auch Fettdepots verschwinden. Auch die schädlichen Ablagerungen in den Arterien und Gefäßwänden (Arteriosklerose) können mit der Zeit abgebaut und verringert werden.
Zahlreiche Untersuchungen zeigen einen positiven Effekt während des Fastens:
Werden beim Fasten Schlacken abgebaut?
Jeder Körper nimmt im Laufe der Zeit eine Menge Schadstoffe in sich auf. Egal ob beim Atmen, Essen oder Trinken, der menschliche Organismus ist ein offenes System und muss daher geschützt und regeneriert werden.
Die Müllentsorger des Körpers sind die Leber und die Nieren. Doch oftmals sind diese schon dauerhaft damit beschäftigt Schadstoffe aus dem Essen und Trinken, insbesondere bei Alkohol abzubauen. Kommt dann auch noch täglich Nikotin und ungesundes fettreiches Essen dazu, dann sind sie bis zum Anschlag ausgelastet, wenn nicht sogar überlastet. Hierzu habe ich bereits mehrmals (auch in diesem Blog geschrieben: Fasten und Entschlackung oder hier: Entschlackung durch fasten)
Daher ist es wichtig den Körper mit eigenen Kräften zu entlasten, um ihn von der so genannten Schlack zu befreien. Schlacke ist nichts anderes als eine erhöhte Menge an bestimmten Stoffwechselprodukten im Körper, die dem Körper auf Dauer schaden können und somit ein Risikofaktor sind. Dazu zählen Triglyceride, Cholesterin, verschiedene Fettsäuren und Proteine - vor allem funktionsuntüchtige Eiweiße. Daher sollten diese Schlacken eliminiert und unschädlich gemacht werden.
Dies kann beispielsweise durch Fasten geschehen. Das Fasten führt zu einer Reinigung und Regeneration des Körpers und gleicht einem Frühjahrsputz.
Nach einer Fastenkur fühlt sich der Mensch wesentlich angenehmer, klarer und frischer - Fasten steigert das subjektive Wohlbefinden. Regelmäßiges Fasten führt dauerhaft dazu, dass sich einige Blutwerte normalisieren und auch Fettdepots verschwinden. Auch die schädlichen Ablagerungen in den Arterien und Gefäßwänden (Arteriosklerose) können mit der Zeit abgebaut und verringert werden.
Zahlreiche Untersuchungen zeigen einen positiven Effekt während des Fastens:
- Mehr Gesundheit durch Heilfasten
Es zeigte sich, dass Heilfasten auch die Gesundheit des Menschen positiv beeinflusst. So wurden beispielsweise die Schmerzbelastung und andere Risikofaktoren der Fastenden deutlich reduziert. - Fasten gegen Krebs
- Fasten stärkt Abwehrkräfte
Abonnieren
Posts (Atom)