Freitag, Juni 30, 2006

Light Produkte - Nicht alles wo LIGHT draufsteht ist auch Light drin...

Light-Wurst, Light-Butter, Light-Joghurt oder Light-Bier... was ist eigentlich heute nicht mehr LIGHT?

Light heißt auf deutsch "leicht".

Aber sind die Light-Produkte tatsächlich leicht?

Machen Light Produkte schlanker?

Von wegen.

Light-Produkte fördern sogar die unerwünschte Gewichtszunahme, indem sie den gefürchteten Jo-Jo-Effekt beim Abnehmen verstärken und das Verlangen nach Süßem steigern.

"Light" heißt nicht kalorienarm!

Wo "light" drauf steht, ist nicht zwangsläufig weniger Kalorien und mehr Gesundheit drin.

Light ist auch kein gesetzlich definierter oder geschützter Terminus.

Hinter "Light" kann sich also alles mögliche verbergen:

  • weniger Zucker
  • kalorienarm
  • leicht gesalzen
  • leicht bekömmlich
  • kohlensäurearm
  • nikotinarm (bei Zigaretten)
  • kalorienreduziert
  • fettreduziert
  • alkoholfrei
  • alkoholredziert
  • koffeinarm

"Light" sind z. B. auch die Quark- und Joghurtzubereitungen, die mit Stickstoff voluminös aufgeschäumt werden, deren Kaloriengehalt pro 100 g jedoch unverändert geblieben ist!

Nur bei Milchprodukten bedeutet "light" auch wirklich weniger Fett.

Nach dem Lebensmittelgesetz darf leichter Käse höchstens 32,5 %, leichter Quark 12,5 % und leichter Joghurt maximal 1,8 % Fett enthalten.

Manche Produkte tragen die Aufschrift fettreduziert: auch diese Definition ist nur bei Milcherzeugnissen gesetzlich bestimmt.

Ist Ihnen bewusst, dass das Fett in reduzierten Produkten und Margarine durch bis zu 50% Wasser und andere Fettersatzstoffe ersetzt wird? Da zahlen Sie für das Wasser ganz schön viel... :-)

Freitag, Juni 09, 2006

Wasserspender und Wassersprudler - haben Sie auch so einen zu Hause?

Haben Sie auch so ein Gerät, mit dem Sie Leitungswasser aufsprudeln können?

Ich nenne keine Namen - schließlich habe ich keine Lust mich mit Klagen auseinanderzusetzen...

Jedenfalls tummeln sich in Wasserspendern (wie sie in manchen Geschäften stehen) und in den Wasseraufbereitern zahlreiche Keime.

Das hat das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg festgestellt.

Die Forscher haben das Wasser, was mit solchen Geräten aufgesprudelt wurde, untersucht. Sie fanden dabei bis zu 6,9 Millionen Keime in einem Liter Wasser. Die erlaubten Grenzwerte wurden so um das 34.000-fache überschritten - und das bei zwei Dritteln der überprüften
Geräte.

Dabei fanden die Wissenschaftler nicht nur Schimmelpilze. Es mwaren auch Darmbakterien vorhanden - und Diphtherie-Erreger.

Schuld an der Keim-Flut ist die komplizierte, teilweise sogar unmögliche Reinigung der Sprudler. Nicht nur, dass sie so gebaut sind, dass Sie nicht in alle Ecken kommen. Auch die meisten Flaschen sind schwer zu säubern.

Problem ist: Sie können die Flaschen nicht heiß spülen, da diese sonst zerstört werden...

Wenn Sie die Flaschen aber lauwarm spülen, so wie die Hersteller das vorschreiben, können Sie die Keime nicht abtöten.

Ich fand die Flaschen die ich bei vielen sehe schon immer unappetitlich.

Persönlich bevorzuge ich Qualitätswasser:

Ich trinke gerne mehrmals im Jahr das Fachinger Heilwasser und als Sprudel das Bismarck oder das Gerolsteiner. Die haben eine gute Mineralbilanz.